Saturday, 8. november 2008 6 08 /11 /Nov. /2008 18:29
Jugendliche finden ihren Freund oder die Freundin „süß“, er oder sie sieht einfach „toll“ aus. Die äußere Erscheinung spielt bei der Partnerwahl zunächst eine größere Rolle als die inneren Werte. Zumal die Meinung der Gleichaltrigen einen hohen Stellenwert hat. 

Erst am Ende der Pubertät beginnen Mädchen und Jungen, zwischen Sex und Liebe zu unterscheiden. Bei der ersten „richtigen“ Liebe wird der Partner mehr wegen seiner Werte als seines Äußeren geliebt. Treue und Liebe werden zu hohen Werten. 

Natürlich wollen Eltern wissen, mit wem ihr Kind seine freie Zeit verbringt. Dieser Wunsch wird umso dringender, wenn sich ein Liebesverhältnis anbahnt.

Am besten ist es natürlich, man lernt die Freunde persönlich kennen. Gute Gelegenheiten sind eine Einladung zum Essen (vielleicht mit mehreren Freunden) oder eine Geburtstagsfeier. Noch besser kann man die Situation einschätzen, wenn sich das junge Paar zu Hause treffen kann. 

Sind Eltern der Ansicht, die neue Bekanntschaft passt nicht zum eigenen Kind, wird die Situation schwierig. Den Freund oder die Freundin „auszureden“ oder gar den Umgang zu verbieten, wird auf wenig Verständnis stoßen. Denn der eigene Sprössling ist vermutlich verliebt – bekanntlich werden in diesem Zustand so manche Hindernisse überwunden. 

Jugendliche haben viel Freiraum. Eltern laufen also Gefahr, nicht mehr zu erfahren, was läuft. Da ist es besser, in Kontakt zu bleiben, sanfte Hinweise zu geben und vor allem: Mit dem Jugendlichen sprechen.
von katha12_123
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Saturday, 8. november 2008 6 08 /11 /Nov. /2008 18:27
Wer bin ich? Nicht nur die Suche nach einer neuen Sicht von sich selbst beschäftigt Jugendliche in der Pubertät. 

Der Körper verändert sich unübersehbar, sexuelles Interesse und Verlagen erwachen ... Ist mein Busen zu groß, der Penis zu klein? Wie ist es überhaupt, mit einem Jungen oder Mädchen zu schlafen? Damit verbunden sind Überlegungen in Bezug auf Verhütung: Wie gehe ich mit einem Kondom um? Wie oft muss ich die Pille nehmen? Auch kreisen viele Gedanken rund um Verliebtheit. Wie finde ich einen Freund oder eine Freundin? Woran merke ich, dass mich ein Junge oder Mädchen liebt? 

Kein Wunder, dass diese Themen Jugendliche jeden Tag aufs Neue beschäftigen. Die Jugendlichen befinden sich auf der Schwelle zum Erwachsenwerden. Auf dem Weg vom Jungen zum Mann und vom Mädchen zur Frau muss so manche Klippe umschifft werden. 

Nicht nur die körperlichen Veränderungen, auch die innere Unsicherheit führen immer wieder zu Konflikten und Problemen.
von katha12_123
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Saturday, 8. november 2008 6 08 /11 /Nov. /2008 18:26
Die Lust am eigenen Körper: Viele Jungen beginnen im Alter von etwa sechs Jahren, regelmäßig zu onanieren. Mädchen entdecken die Selbstbefriedigung etwas später, manche erst mit Eintritt der Pubertät. 

Das steigende sexuelle Interesse führt zu dem Entdecken der eigenen Lust und damit zu häufigerer Selbstbefriedigung. Die meisten Jugendlichen haben noch keine sexuellen Kontakte und sind auf Selbstbefriedigung angewiesen. 

Der spielerische Umgang mit der eigenen Lust ist für spätere Sexualkontakte sehr hilfreich. So kann „geübt“ und erfahren werden, was Lust bereitet. Mädchen und Jungs lernen, was ihnen gefällt und können später dem Sexualpartner wichtige Hinweise geben. 

Selbstbefriedigung gehört wie Sexualität zum Intimbereich eines Menschen. Jugendliche sind meist sehr diskret. Sie schämen sich, wenn die Onanie bemerkt wird. Auf diese Scham müssen Eltern Rücksicht nehmen.

Es wäre ungut, das Gefühl zu vermitteln, dass Selbstbefriedigung und damit Sexualität „etwas Verbotenes“ sind. Selbstbefriedigung ist völlig normal.
von katha12_123 - veröffentlicht in: Sexualität
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Saturday, 8. november 2008 6 08 /11 /Nov. /2008 18:24
Zwei- und Dreijährige sind sehr an ihrem Körper interessiert. Sie erforschen die eigenen Geschlechtsteile und die von anderen. Hier gibt es gute Gefühle zu entdecken, dort sieht es anders aus als bei mir ... 

Die Neugierde macht vor nichts Halt. Sie gehört zur Entdeckung des eigenen Körpers, des eigenen Ichs. Das bin ich und so sehe ich aus. Viele Kinder wissen bereits, dass Mädchen eine Scheide und Jungen einen Penis haben. Ein interessanter Unterschied. 

Und bei den Erwachsenen erst: Die Mutter hat Brüste, aus denen vielleicht sogar Milch kommt (wenn ein Geschwisterchen geboren wurde). Ihre Scheide ist von Haaren überdeckt. Auch der Vater ist behaarter als der Nachbarjunge und sein Penis ist wesentlich größer. Nur einige Beispiele von den unzähligen Beobachtungen, die Kinder täglich machen.

Die Neugierde macht vor den Erwachsenen nicht Halt: Das Kind möchte auch hier alles genau sehen und befühlen. Eltern spüren selbst, wann eine Grenze erreicht ist. Ein klares Nein hilft dem Kind, auch für sich diesen Bereich zu schützen und Nein zu sagen. 

Die Kinder wissen bereits, dass die Doktorspiele nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind: Meist ziehen sie sich in einen Raum oder eine Ecke zurück, wo sie unbeobachtet sind.

Doktorspiele sind normal und gehören zu dem ungemeinen Forschungsdrang in diesem Alter.
von katha12_123 - veröffentlicht in: Sexualität
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Saturday, 8. november 2008 6 08 /11 /Nov. /2008 18:23
Sexualität ist ein wichtiger Teil des Menschen. Sie beginnt bereits mit der Geburt. Denn auch die Berührungen und der Körperkontakt mit der Mutter sind Teil der kindlichen Sexualität. 

Sie zeigt sich je nach Alter in unterschiedlicher Weise. In der Pubertät findet der Höhepunkt der sexuellen Entwicklung statt. 

Das Vorbild der Eltern ist für den Umgang mit der eigenen Sexualität prägend. Wo werden Grenzen gezogen, wo beginnt der eigene Intimbereich, wie gehen die Eltern miteinander um? Zärtlichkeit und liebevoller Umgang der Eltern untereinander wirken sich sehr positiv auf die sexuelle Entwicklung aus. Unter diesen Vorzeichen wird auch die spätere eigene Partnerschaft des Kindes stehen.
von katha12_123 - veröffentlicht in: Sexualität
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